NRW Mitgliederversammlung

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Auch Duisburg war bei der Schwuso-Mitgliederversammlung in Düsseldorf dabei.

Kai, Moni und Sascha haben sich auch gut eingebracht und zur erfolgreichen Versammlung beigetragen!

Zum Ergebnis:
Das Votum aus NRW ist eindeutig: Einstimmig haben die GuG dafür gestimmt, dass der Namen der Arbeitsgemeinschaft zu ändern ist.

Ebenso einstimmig war das Plenum für den Vorschlag “Arbeitsgemeinschaft queerer Sozialdemokrat*innen”

Die breite Mehrheit sprach sich für den Zusatz “QueerSozis” aus.

Weiteren Zuspruch fand der Zusatz “Queer Socialists”.

MV Schwusos NRW DU

Oh … Olympia!

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi wurden am 07.02.2014 mit dem Entzünden des Olympischen Feuers eröffnet. Gleichzeitig entfachte die Aktivistengruppe „ENOUGH is ENOUGH“ die Regenbogenflamme am Potsdamer Platz in Berlin. Wie in Russland brennt diese während der ganzen Spiele. Damit wird ein Zeichen speziell gegen Homophobie in Russland gesetzt.

Schwule und lesbische Jugendliche nicht außer Acht lassen

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Die Arbeitsgemeinschaft der Schwulen und Lesben in der SPD lud ins Café Museum am Duisburger Kantpark ein, um über die Situation homosexueller Jugendlicher zu diskutieren. Zentrale Frage wie und welchem Umfang Angebote für diese Zielgruppe schaffen könne. Auf dem Podium waren der stell. Jugendamtsleiter Bernd Fastabend, Sebastian Merz (der Landesvorsitzender der NRW-Falken, Fabian Spieß (Erzieher aus Köln) sowie Thorsten Schrodt vom Sozialverein für Lesben und Schwulen vertreten.

Etwa 25 Besucherinnen und Besucher folgten einer teilweise persönlichen, emotionalen aber in der Sache sehr konstruktiven Debatte. Wurde Anfangs noch drauf hingewiesen, dass schwule und lesbische Jugendliche sich in den Kommunen Verhör verschaffen müssen, so wurde vor allem von Schrodt erläutert, welchen Druck Jugendliche ausgesetzt sind, die von der gesellschaftlichen Mehrheitsnorm abweichen: „Opfer von Homophobie sind nicht nur Schwule und Lesben, wie man meint. Auch heterosexuelle Jungs, die eine weiche Seiten haben, leiden oft unter Hänseleien.“ Daher war man sich auch schnell auf dem Podium einig, dass es Angebote für Schwule und Lesben in der Jugendarbeit geben müsse. Ziel sei es zwar, dass die sexuelle Orientierung kein Thema mehr sei. Hier zu gehöre aber auch ein ordentliches Maß an Sensibilisierung, wie sie bei den Falken schon länger praktiziert werde, betonte Merz.

Fastabend als Vertreter des Jugendamtes hinterfragt wie viele Aktiven der Jugendabend im Publikum anfangs noch die Notwendigkeit an Nischenangebote in der Jugendarbeit, da die homosexuelle Jugend der Stadt diesen nicht lautstark einfordere. Jedoch lies er sich schnell vom Gegenteil überzeugen: „Ich muss zugeben, die Situation schwuler und lesbischer Jugendlicher und der besondere Bedarf war mir nicht ganz bewusst. Das hatten wir alle nicht auf dem Schirm, aber nun werden wir das berücksichtigen.“ Worte, denen sich auch Vertreter des Stadtjugendrings und des Jugendhilfeausschusses anschlossen. Und so endete die Veranstaltung mit der einhelligen Absicht, die schwul-lesbische Jugendarbeit im nächsten Jugendförderplan der Stadt zu verankern. Auch wenn bis zu konkreten Maßnahmen noch ein wenig Wasser die Ruhr runter fließen wird, so ist der erste Schritt nun getan. Und der ist bekanntlich der schwerste.

Gesamt Podium

Gemeinsam oder unter sich?!

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Dass Angebote für Jugendliche wichtig sind, ist unbestritten. Wer hier spart, der zahlt später mehrfach drauf, das ist eine bekannte Formel der Politik. Doch wie kann man Jugendarbeit gerade im schwul-lesbischen Bereich sinnvoll gestalten?

Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der Frage liegen, wie exklusiv solche Angebote sein müssen oder vielleicht überhaupt sein dürfen, um in der heutigen Zeit angenommen zu werden und Wirkung zu finden. Brauchen homosexuelle jugendliche also eigene Räume, um ihr Coming Out unterstützt von Gleichgesinnten zu meistern? Kann man die Utopie einer Gesellschaft, in der alle sexuellen Orientierungen gleichwertig sind, erst dann erreichen, wenn diese kein Zugehörigkeitskriterium mehr darstellt? Wie sehen inklusive Ansätze aus, die gerade auch Heterosexuelle in schwul-lesbische Angebote einbinden?

Moderiert durch Sascha Roncevic diskutieren über diese und andere Fragen:

  • ·         Bernd Fastabend (stell. Leiter Jugendamt Duisburg)
  • ·         Fabian Spies (Erzieher und stell. Landesvorsitzende Schwusos NRW)
  • ·         Torsten Schrodt (Sozialarbeiter im Projekt Niederrhein und den together-Jugendzentren)
  • ·         Sowie Sebastian Merz (Landesvorsitzender der Falken NRW).

Schwusos NRW

 

Schwusos auf dem CSD Duisburg

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Bald ist es wieder soweit: Der Duisburger CSD findet am kommenden Samstag von 12 Uhr bis 22 Uhr auf dem Bahnhofsplatte statt.

 “Wir feien den CSD im Gedenken an die Ereignisse in der Christopher-Street 1969, andererseits mit Blick nach vorn, um weiterhin für die Gleichberechtigung und Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern zu demonstrieren” so Volker Haasper Vorsitzender der Duisburger Schwusos.

Auch in diesem Jahr zeigt die SPD wieder Flagge auf dem CSD für Vielfalt in Duisburg. Die Duisburger SPD und die AG der Duisburger Schwusos werden beim Straßenfest mit einem Infostand dabei sein.

“Unter dem Motto der Arbeitsgemeinschaft der Schwusos “DU ENTSCHEIDEST- 100% NUR MIT UNS“ werben wir für die Forderung zur Öffnung der Ehe auch für lesbische und schwule Paare. Die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen ist uns wichtig. Wir verstehen den Abbau von Diskriminierung und Homophobie als unsere Querschnittsaufgabe. Nach wie vor kämpfen wir für die diskriminierungsfreie Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Transsexuellen und Intersexuellen in allen Gesellschaftsschichten”, so nochmals Haasper für die Schwusos.

Als Mandatsträger der SPD hat sich gegen 14 Uhr der Europaabgeordnete Jens Geier und gegen 15 Uhr die Landtagsabgeordnete Sarah Philipp bei den Duisburger Schwusos am Infostand angemeldet. Beide sind auch in Gesprächen auf der Bühne eingebunden. Auch im laufe es Tages schaut der Bundestagskandidaten Mahmut Özdemir bei den Schwusos vorbei. 

“Wir wurden uns freuen, wenn sie einen Abstecher vom Stadtfest zum CSD machen würden und gemeinsam mit allen Teilnehmer Flagge zu zeigen und mit uns zu feiern” so Volker Haasper

Schwusos NRW

Gleichstellung der „Homoehe“

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zeigt der Regierung abermals die “Rote Karte” und verlangt rückwirkend zum 1.8.2001 eine Neureglung für eingetragene Lebenspartnerschaften. Damit stellt das Gericht eine Ehe nun mit der “Homoehe” vollkommen gleich. “Es ist ein guter Tag für die Schwusos, wir kämpften seit Jahren für die Gleichstellung der Lebenspartnerschaften”, so Volker Haasper Vorsitzender der Duisburger Schwusos. Am kommenden Montag ist wieder Stammtisch und da wird das Urteil natürlich zusammen begossen und besprochen. Er findet um 19 Uhr im Café Museum statt.

Schwusos NRW

Es reicht

Geschrieben von Volker am in Allgemein

Demo 6-4-2013 Gruppe kleinDemonstration für die gleichen Rechte der Homosexuellen

Am Samstag, 06. April 2013 fand in der Landeshauptstadt Düsseldorf eine Demonstration unterm Titel „Es reicht“ mit 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. Auf Initiative von Frank, unserem Szene-Wirt aus dem Galapagoz, waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, denen die Machenschaften der derzeitigen Regierung gegen den Strich gehen! Auch Schwusos aus Düsseldorf, Köln und Duisburg so wie Lisa Steinmann MdL waren mit dabei.

Muss die Bundesregierung mit ihren Fehlentscheidungen stets warten, bis das Verfassungsgericht diese wieder zurecht rückt?

„Wir denken, dass es jetzt reicht, und wollen diese vorgestrigen Einstellungen von Merkel, Reiche, Geiss, Seehofer und Co nicht länger hinnehmen. Die Herrschaften haben noch nicht mit bekommen, nein, viel schlimmer, sie wollen es nicht wahr haben, dass die Mehrheit der Bundesbürger für die völlige Gleichstellung der Menschen ist… also . . . . eindeutig des Volkes Wille mit ihren Füßen treten!“ So der Veranstalter der Demonstration.Demo 6-4-2013 Abschluss klein

Gleichstellung im Steuerrecht

Geschrieben von Volker am in Allgemein

muenzenDie Schwarz-gelbe Koalition blockiert Vorschlag des Vermittlungsausschusses zum Jahressteuergesetz 2013 im Bundestag.

In einer namentlichen Abstimmung hat die Regierungskoalition am 17. Januar 2013 im Bundestag das Jahressteuergesetz 2013 abgelehnt, weil darin eine Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern im Einkommensteuerrecht vorgesehen war. 256 Abgeordnete votierten für die Vorlage, 306 dagegen. Es gab fünf Enthaltungen.